06. April 2018

Gartenarbeit leicht gemacht!

von Thomas

Mit dem Frühling kommt auch bei vielen von uns der Wunsch endlich einmal den Garten richtig auf Vordermann zu bringen und sich ein kleines Paradies zu erschaffen.

Viele machen sich jedoch beim ersten Gedanken daran direkt auf zum nächsten Gartencenter um sich mit Saatgut und Gartenwerkzeug auszurüsten. Man sollte dabei aber nichts überstürzen. Denn ein schöner Garten braucht neben viel Arbeit und Zeit auch eine gründliche Planung.

Überprüfe als erstes, ob mehrjährige Pflanzen den Winter gut überstanden haben und welche Pflanzen den kalten Temperaturen zum Opfer gefallen sind und entsorgt werden müssen. Bei dieser Gelegenheit sollte auch gleich Unkraut, trockenes Laub und Ungeziefer entfernt werden.

In den Beeten wird anschliessend die Erde bearbeitet und von Steinen befreit. Die Erde sollte dabei nur gelüftet und nicht zu tief umgegraben werden. Bevor die ersten Pflanzen ausgesät werden, sollte die Erde einige Zeit ruhen. So können die Mikroorganismen, die lebensnotwendig für die Pflanzen sind, wieder an die Erdoberfläche gelangen. Unter Umständen kann es auch sinnvoll sein, die Beete mit frischer, nährstoffreicher Komposterde zu ergänzen.

Nachdem die Erde versorgt ist, ist es manchmal hilfreich, eine kleine Skizze anzufertigen um zu planen, was wo gepflanzt wird. Grössere Pflanzen sollten z.B. nie neben kleinen Pflanzen gesät werden da sie mir ihrem Schatten die Lichtzufuhr verringern.

Die Frage wann und wie etwas gepflanzt wird, ist entscheidend, da sich verschiedene Pflanzen unterschiedlich schnell entwickeln. Beim Pflanzen sollte zudem darauf geachtet werden, den Gewächsen genug Platz zum Wachsen zu geben und die Samen und Stecklinge nicht zu eng zu setzen. Manche passen ausserdem nicht zusammen, wie z.B. Gurken und Tomaten.

Nach dem Einpflanzen sollte man daran denken, regelmässig den Boden aufzulockern und zu giessen. Auch wenn die Gewächse noch nicht aus der Erde ragen, brauchen sie regelmässig Wasser. Dabei sollte bedacht werden, dass einige Pflanzen viel Wasser brauchen, während es andere lieber etwas trockener mögen.

Empfindliche Pflanzen werden wegen des möglichen Spätfrostes am Anfang des Frühlings am besten über Nacht mit einem Vlies zugedeckt oder wenn möglich in einen Schuppen gestellt.

Auch dem Rasen ist eine spezielle Aufmerksamkeit zu widmen; Werden die Temperaturen allmählich milder, wächst der Rasen. Ist das Gras höher als ca. sieben Zentimeter, kann das erste Mal gemäht werden. Man sollte allerdings darauf achten, das Gras nicht zu kurz zu schneiden, etwa vier Zentimeter sind optimal. Ist der Rasen stark verfilzt, sollte der Rasen nach dem Mähen zusätzlich vertikutiert werden. Bei diesem Prozess wird abgestorbenes Gras mit vertikal schneidenden Klingen aus der Grasnarbe entfernt, sodass der Rasen wieder atmen und Nährstoffe aufnehmen kann. Dies geschieht am besten mit einem Vertikutierer, die manchmal von Gartencenter gemietet werden können. Kleinere Flächen können aber auch gut mit einem robusten Rechen bearbeitet werden.

Kleinere Löcher oder Macken im Rasen werden anschliessend mit der Aussaat neuer Samen geschlossen. Nach einer Ruhepause von einigen Tagen kann der Rasen gedüngt werden.

All das und noch sehr viel mehr muss man in Betracht ziehen bevor man einen schönen Garten geniessen kann. Da viele Hobbygärtner nicht so viel Zeit haben, all das zu planen und durchzusetzen, bringen wir euch eine einfache Lösung! Bei Rentnerado findet ihr fleissige Hilfskräfte für die Gartenarbeit die mit sehr viel Erfahrung und einem grünen Daumen gerne für euch euer persönliches Gartenparadies zaubern werden.

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