10. Dezember 2017

Handwerk 4.0

von Werner K.

80% der KMU’s müssen sich neu erfinden.
Gemäss kürzlich veröffentlichen Zahlen besteht die hiesige Firmenlandschaft zu 90% aus KMU mit bis zu 9 Mitarbeitern, 8% haben 10 bis 50 Angestellte und 1% bis 250 Leute; der Rest sind Grossunternehmen. Veränderungen finden schleichend statt und ältere «Patrons» tun sich oft schwer, altbewährtes neu zu denken.

Ehemaliger Unternehmer als Sparring-Partner
Als pensionierte ehemalige Führungskraft war ich in den vergangenen 40 Jahren Zeuge grosser Veränderungen, habe diese grösstenteils mitgeprägt und dabei einen riesigen Rucksack an Erfahrung gesammelt. Gerne stellen ich diesen zu sehr günstigen Konditionen lokalen KMU’s zur Verfügung.

Erneuerung von innen
Nicht alles muss neu erfunden werden, Veränderungen sind Teil einer dynamischern Weiterentwicklung bestehender Erkenntnisse. Erneuerungen sollen von innen stattfinden. Diese beginnen zuerst im Kopf der Patrons/Firmeninhaber und werden im Gespräch mit einem erfahrenen Sparring Partners geschärft. Ein solcher Gedankenaustausch auf AUGENHÖHE kostet nicht die Welt. Oft genügt fürs Erste die Sichtweise eines Aussenstehenden um Stärken zu stärken und Abläufe zu vereinfachen.

Neue Geschäftsmodelle sind gefragt
Ein Produkt muss am Markt bestehen können. Dazu muss man den Markt und seine Mitbewerber kennen und Innovationen fördern. Oft sind die benötigten Kapazitäten im Betrieb bereits vorhanden. Mitarbeiterpotenzial wird vielfach zu wenig erkannt, Initiativen werden nicht unterstützt und Talent verkümmert. Strukturerhaltung ist zudem gefährlich und erstickt die (über-) lebenswichtige Kreativität. Anstatt seine beschränkte Energie für Streitigkeiten einzusetzen lohnt es sich, der Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein.

Geschichtsbewusstsein
Um Visionen richtig einzuordnen sind eine solide (handwerkliche) Ausbildung und eine ehrliche Standorteinschätzung die Voraussetzungen. Ein Betrieb muss seine Identität stärken, Kräfte bündeln, Entscheide umsetzten und Projekte anpacken. Auch wenn man trotz beruflicher Erfahrung bei einem Versuch scheitern sollte ist nichts verloren. Durchbrüche kommen aus der Verwerfung von Annahmen. Kein Mensch ist ein Narr, bis er aufhört, Fragen zu stellen.

Wachstumspotentiale
Die Zusammenarbeit mit einem externen Sparring-Partner oder Coach eröffnet Möglichkeiten für eine nachhaltige Weiterentwicklung oder beim Loslassen gegenüber «Nachfolgegenerationen». Eine Marke erhält neuen Glanz durch Aufrüsten alter Betriebe und Prozesse. Das neue Image muss gefördert werden durch gezieltes Marketing, Kooperationen und Vernetzung. Eine offene Betriebskultur mit Diskussionen auf Augenhöhe oder eine gesunde «Unwissenheit» die Neugier entzündet, sind bessere Ausgangspunkte als Halbwissen und Geheimniskrämerei. Charakterstarke und verlässliche Figuren mit soliden Berufskenntnissen sind für mögliche Partner äusserst attraktiv und die Voraussetzung für den gewünschten Erfolg.

Danke!
Werner K. Rüegger

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