04. März 2019

Roger Federer und die Frage nach dem Glück

von michael

Der hundertste ATP Sieg von Roger Federer bringt mich unweigerlich zur Frage, wie man Glück definiert? "Glück ist, im geeignetsten Augenblick, das Richtige zu tun!" Dann erreicht das Glück das glücklichste Glücksgefühl ... !

Einfach gesagt, aber Vorsicht, wer seine Erwartungen an das Glück zu hoch ansetzt, kann krank davon werden. Andererseits macht Glück auch süchtig. Das Risiko des Glücks kann sich so oder so entwickeln und kennt auch niemals eine Wiederholungs - Garantie. Es ist so ähnlich wie im Sport. Nicht jeder ist ein Roger Federer mit seinen Siegen im Tennis, die er sich auch mit Niederlagen erarbeiten musste.

Jeder Champion wird erst ein wahrer Meister seines Fachs, wenn er aus verlorenen Spielen die Lehren gezogen hat. Wer ein Sieger werden will, muss zuerst verlieren können!

Wenn Sie finanziell eine gewisse Unabhängigkeit erreicht haben, sind Sie mit entsprechenden Anlagen abgesichert. Aber auch da herrscht ein Restrisiko. Inflationen, Staatskrisen, Kriege, private Schicksalsschläge, um nur Einige zu nennen, kann Ihr Erspartes vernichten.

Nirgends aber ist die "Durststrecke" grösser, als bei der Suche nach dem Glück!

Auch hier ist ein "Patentrezept" schwerlich zu finden. Lieber etwas tiefstapeln - als an zu hohen Erwartungen zu zerbrechen. So gesehen, empfinden Sie auch das kleine Glück, als etwas Grosses - und werden so weniger in eine Suchtgefahr geraten!

 

 

 

Michael Schillmeier, Oberhelfenschwil,

4.3.2019

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