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Betrug im Internet trifft nicht nur «die anderen». Er trifft kluge, gebildete Leute, die einfach im falschen Moment eine Nachricht bekommen: kurz vor dem Mittagessen, wenn man sowieso auf ein Paket wartet, oder spät am Abend, wenn man müde ist. Die Täter sind gut organisiert, schreiben in sauberem Deutsch und kennen die Logos der Schweizer Firmen besser als wir.
Die häufigste Frage zu diesem Thema ist kurz: «Ist das echt?» Viele Menschen ab 60 bekommen jede Woche mindestens eine Nachricht, bei der sie unsicher sind, ob sie wirklich von der Bank, der Post oder einem Familienmitglied stammt. Auf dieser Seite habe ich zusammengetragen, wovor die Polizei, das Bundesamt für Cybersicherheit und die Schweizerische Kriminalprävention derzeit warnen, und daraus einfache Regeln für den Alltag abgeleitet. Zu jeder Masche finden Sie, woran Sie sie erkennen und was Sie konkret tun.
Eine gute Nachricht vorneweg: Wer die Grundmuster einmal verstanden hat, erkennt auch neue Varianten. Die Geschichten ändern sich, der Trick dahinter bleibt fast immer gleich.
Woran erkennt man Betrug im Internet?
Bevor wir zu den einzelnen Maschen kommen, hier die fünf Warnzeichen, die fast immer dabei sind. Wenn zwei davon zusammenkommen, legen Sie das Handy weg und atmen Sie einmal durch.

- Es eilt. «Heute noch», «innert 24 Stunden», «sonst wird Ihr Konto gesperrt». Echte Firmen geben Ihnen Zeit.
- Es geht um Geld oder Zugangsdaten. Eine Gebühr, eine Überweisung, ein Code, ein Passwort, die Kartennummer.
- Sie sollen es geheim halten. «Sagen Sie niemandem etwas», «auch nicht der Bank». Das sagt kein ehrlicher Mensch.
- Der Weg ist ungewöhnlich. Bezahlen per Geschenkkarte, Krypto oder an ein ausländisches Konto, Fernwartung auf dem Computer.
- Der Absender stimmt nicht ganz. Eine fremde Nummer, eine E-Mail-Adresse mit seltsamer Endung, ein Link, der nicht zur Firma passt.
Die häufigsten Maschen und was Sie dagegen tun
Phishing im Namen von Bank, PostFinance, Post oder SBB
Eine E-Mail mit echtem Logo: «Ihr Konto wurde aus Sicherheitsgründen eingeschränkt», «Bitte bestätigen Sie Ihre Daten», «Sie haben eine Rückerstattung der SBB erhalten». Ein Knopf führt auf eine Seite, die aussieht wie das E-Banking. Wer dort Login, Passwort oder Bestätigungscode eingibt, öffnet den Betrügern die Tür zum Konto.
So erkennen Sie es: unpersönliche Anrede, Druck mit einer Frist, ein Link, dessen Adresse nicht zur Firma gehört (fahren Sie am Computer mit der Maus darüber, ohne zu klicken). Was tun: Nicht klicken. Ins E-Banking gehen Sie nur über die App oder die selbst eingetippte Adresse. Verdächtige Mails können Sie an das Meldeportal antiphishing.ch weiterleiten, das vom Bundesamt für Cybersicherheit betrieben wird. Danach löschen.
Phishing-Mails werden massenhaft verschickt, oft an Menschen, die gar kein Konto bei der genannten Firma haben. Meine einfachste Prüffrage lautet deshalb: Bin ich dort überhaupt Kundin oder Kunde? Wenn nein, ist die Sache erledigt. Wenn ja, öffnen Sie die App der Firma selbst und schauen dort nach, nie über den Link in der Mail.
Falsche Paket-SMS
«Ihr Paket konnte nicht zugestellt werden. Bitte bezahlen Sie die Zollgebühr von 1.90 Franken.» Der kleine Betrag ist Absicht: Niemand überlegt lange wegen zwei Franken. Auf der falschen Seite geben Sie dann aber Ihre vollständigen Kreditkartendaten ein, und die werden für grössere Einkäufe benutzt.
Was tun: Sendungen nur in der offiziellen App oder auf der Seite des Paketdienstes verfolgen, mit der Sendungsnummer aus Ihrer Bestellbestätigung. Nie über einen Link in einer SMS bezahlen. Die SMS löschen und die Nummer blockieren.
«Hallo Mama» auf WhatsApp
Eine Nachricht von unbekannter Nummer: «Hallo Mami, mein Handy ist ins Wasser gefallen, das ist meine neue Nummer. Kannst du die alte löschen?» Ein paar Nachrichten später kommt die eigentliche Bitte: Eine Rechnung müsse dringend bezahlt werden, das E-Banking funktioniere auf dem neuen Handy noch nicht. Die Täter schreiben locker, mit Herzchen, genau wie unsere Kinder.
Was tun: Rufen Sie Ihr Kind unter der alten, bekannten Nummer an. Oder stellen Sie eine Frage, die nur das echte Kind beantworten kann. Vereinbaren Sie in der Familie ruhig ein Codewort. Und nie Geld überweisen, solange Sie die Stimme nicht gehört haben.
Besonders wirksam ist eine Kontrollfrage mit eingebautem Stolperstein für den Täter: Fragen Sie nach etwas, das es gar nicht gibt, zum Beispiel nach dem Namen eines Haustiers, das die Familie nie hatte. Das echte Kind korrigiert Sie sofort, der Betrüger erfindet eine Antwort oder meldet sich nicht mehr. Ebenso hilfreich ist es, die neue Nummer nicht sofort zu speichern, sondern erst nach einem Telefonat mit der vertrauten Stimme.
Falsche Polizisten und der Enkeltrick am Telefon
Diese Masche beginnt zwar am Telefon, gehört aber dazu, weil die Täter oft vorher im Internet recherchieren. Ein angeblicher Polizist meldet, in Ihrem Quartier sei eingebrochen worden, auf einer Liste der Bande stehe Ihr Name, Ihr Geld sei auf der Bank nicht sicher. Ein Beamter komme vorbei und bewahre Bargeld und Schmuck auf. Auf dem Display steht manchmal sogar eine Nummer, die nach Polizei aussieht. Der klassische Schockanruf funktioniert ähnlich: Ein angebliches Grosskind oder ein «Neffe» braucht nach einem Unfall dringend Geld.
Was tun: Auflegen. Die Polizei holt nie Geld oder Wertsachen ab und fragt nie, wie viel Sie zu Hause haben. Rufen Sie danach selbst die 117 an, mit einer neu gewählten Nummer, nicht mit der Rückruftaste. Reden Sie mit niemandem am Telefon über Ihre Ersparnisse.
Ein einziger Satz genügt, um falsche Polizisten loszuwerden: «Ich rufe Sie gleich über die 117 zurück.» Echte Beamte haben damit kein Problem, Betrüger legen sofort auf. Ich empfehle, diesen Satz auf einen Zettel neben das Telefon zu kleben, damit er im Schreckmoment griffbereit ist.
Der falsche technische Support
Ein Fenster blinkt rot auf dem Bildschirm: «Ihr Computer ist infiziert, rufen Sie sofort diese Nummer an.» Oder jemand ruft an und sagt, er sei von Microsoft oder von Ihrem Internetanbieter. Am Ende sollen Sie ein Programm installieren, mit dem der Fremde Ihren Bildschirm steuert, und dann ins E-Banking gehen, «zur Kontrolle».
Was tun: Auflegen oder das Browserfenster schliessen (notfalls den Computer ausschalten). Seriöse Firmen rufen nicht unaufgefordert an und blenden keine Telefonnummern in Warnfenstern ein. Hat jemand schon Zugriff gehabt: Computer vom Internet trennen, Passwörter von einem anderen Gerät aus ändern, Bank informieren.
Fake-Shops
Der Lieblingsmantel zum halben Preis, das Gartenmöbel-Set für einen Bruchteil, ein Online-Shop, der sauber aussieht. Bezahlt wird im Voraus, geliefert wird nie. Solche Shops tauchen oft nur wenige Wochen auf und verschwinden wieder.
So erkennen Sie es: unglaublich tiefe Preise, nur Vorauskasse oder Überweisung, kein vollständiges Impressum mit Adresse, Shop-Adresse erst seit Kurzem in Gebrauch. Was tun: Die Polizei führt auf cybercrimepolice.ch Warnlisten zu betrügerischen Plattformen, ein Blick dort lohnt sich. Wenn möglich auf Rechnung oder mit Kreditkarte zahlen, nicht per Vorauskasse.
Anlagebetrug mit Krypto
Eine Anzeige auf Facebook oder in einer gefälschten Zeitungsseite: Eine bekannte Persönlichkeit verrate angeblich, wie man mit Bitcoin aus wenigen hundert Franken ein Vermögen macht. Wer sich einträgt, wird von freundlichen «Beratern» angerufen. Auf einer Plattform sieht man das Geld wachsen. Abheben kann man es nie, stattdessen werden «Steuern» oder «Gebühren» verlangt.
Was tun: Garantierte Gewinne gibt es nicht. Kein Geld an Plattformen überweisen, die Sie nur aus Werbung kennen, und nie Fernwartungsprogramme installieren. Fragen Sie im Zweifel Ihre Hausbank, bevor Sie etwas unterschreiben.
Love Scam: wenn Gefühle ausgenutzt werden
Die bitterste Masche betrifft gerade Alleinstehende. Jemand schreibt, oft über soziale Netzwerke oder Messenger, sehr liebevoll und sehr regelmässig. Er oder sie arbeitet angeblich im Ausland, als Ingenieur auf einer Bohrinsel, als Ärztin bei einer Hilfsorganisation oder als Offizier im Einsatz. Ein Videoanruf klappt nie. Nach einigen Wochen kommt der Notfall: Spital, Zoll, blockiertes Erbe. Und dann die Bitte um Geld, um Geschenkkarten oder um Krypto.
Was tun: Nie Geld an jemanden schicken, den Sie nicht persönlich getroffen haben, egal wie schön die Briefe sind. Profilfotos über die Bildersuche prüfen, früh einen Videoanruf vorschlagen, mit einer Vertrauensperson reden. Alle Warnzeichen und Beispiele finden Sie in unserem Ratgeber Love Scam erkennen und vermeiden.
Die Maschen im Überblick
| Masche | Typischer Satz | Richtige Reaktion |
|---|---|---|
| Phishing-Mail | «Bitte bestätigen Sie Ihre Daten» | Nicht klicken, an antiphishing.ch melden |
| Paket-SMS | «Zollgebühr von 1.90 Franken offen» | Nur in der offiziellen App nachsehen |
| «Hallo Mama» | «Das ist meine neue Nummer» | Unter der alten Nummer zurückrufen |
| Falsche Polizei | «Ihr Geld ist auf der Bank nicht sicher» | Auflegen, selbst 117 wählen |
| Falscher Support | «Ihr Computer ist infiziert» | Auflegen, keine Fernwartung erlauben |
| Fake-Shop | «Nur heute 70 Prozent Rabatt» | Impressum prüfen, Warnliste ansehen |
| Krypto-Anlage | «Garantiert hohe Rendite» | Kein Geld überweisen, Bank fragen |
| Love Scam | «Ich brauche dich, nur dieses eine Mal» | Nie Geld schicken, darüber reden |
Sicher online jemanden kennenlernen
Nach so viel Schwindel könnte man meinen, man lasse besser ganz die Finger vom Internet. Das wäre schade. Viele Menschen über 60 finden online neue Bekanntschaften, Freundschaften und auch eine neue Liebe. Der Unterschied liegt im Ort, wo man sucht, und in ein paar festen Regeln.
Eine Partnerbörse für Ältere ist ein ganz anderer Rahmen als eine Freundschaftsanfrage von einem Unbekannten auf Facebook. Bei 60plusTreff etwa setzt der Anbieter laut eigenen Angaben auf eine Prüfung der Profile, künstliche Intelligenz gegen verdächtige Konten und Werkzeuge zum Melden und Blockieren. Fotos im Chat werden erst nach Zustimmung geteilt. Das ersetzt den gesunden Menschenverstand nicht, aber es filtert vieles heraus, bevor es bei Ihnen ankommt.
- Bleiben Sie für die ersten Gespräche im Chat der Plattform, statt sofort auf WhatsApp zu wechseln.
- Schlagen Sie nach einigen Nachrichten einen Videoanruf vor. Wer ehrlich ist, freut sich darüber.
- Fürs erste Kennenlernen ein Café am See oder ein anderer Ort mit Publikum, bei Tageslicht, und eine Vertrauensperson kennt Ort und Uhrzeit.
- Geld ist nie ein Thema. Bittet jemand darum, melden Sie das Profil und sperren den Kontakt.
Welche Plattformen sich in unserem Alter bewähren, steht in unserem Vergleich der Partnerbörsen ab 50 und im Ratgeber Partnersuche ab 60. Was 60plusTreff im Detail bietet, lesen Sie im Test von 60plusTreff.

Was tun, wenn es passiert ist?
Zuerst: Sie sind nicht dumm, und Sie sind nicht allein. Die Täter machen das beruflich. Was jetzt zählt, ist Tempo, denn je schneller Sie handeln, desto mehr lässt sich vielleicht noch retten.
- Bank sofort anrufen. Über die Nummer auf Ihrer Karte oder Ihrem Kontoauszug, auch am Wochenende. Karten, E-Banking und Zahlungen sperren lassen; eine frische Überweisung lässt sich manchmal noch aufhalten.
- Passwörter ändern. Für E-Mail, E-Banking und alle Konten mit demselben Passwort, und zwar von einem sauberen Gerät aus.
- Beweise sichern. Nachrichten nicht löschen, Bildschirmfotos machen, Telefonnummern, Kontonummern und Beträge aufschreiben.
- Anzeige erstatten. Bei jedem Polizeiposten Ihres Kantons; in einem Notfall, etwa wenn Täter vor der Tür stehen, über 117.
- Beim Bund melden. Das Bundesamt für Cybersicherheit nimmt Meldungen über ein Online-Formular entgegen und hilft mit einer ersten Einschätzung.
- Darüber reden. Mit Ihren Kindern, einer Freundin oder einer anderen Vertrauensperson. Scham ist der beste Verbündete der Betrüger.
Ob Sie Ihr Geld zurückbekommen, lässt sich leider nicht versprechen. Am meisten Aussicht besteht bei Kreditkartenzahlungen, wenn Sie sofort mit dem Kartenherausgeber reden, und bei Überweisungen, die die Bank noch nicht ausgeführt hat. Seien Sie misstrauisch bei «Rückholdiensten», die Ihnen gegen eine Gebühr Ihr Geld zurückversprechen: Das ist oft die zweite Runde derselben Täter.
Wo bekommen Sie Hilfe in der Schweiz?
- Bundesamt für Cybersicherheit (BACS): Die frühere Meldestelle NCSC heisst heute so. Auf bacs.admin.ch stehen Warnungen zu aktuellen Maschen und Hinweise zum Schutz.
- cybercrimepolice.ch: Eine Seite der Schweizer Polizeikorps mit aktuellen Fällen, Warnlisten und der Möglichkeit, einen Vorfall zu melden.
- Schweizerische Kriminalprävention: Auf skppsc.ch finden Sie Informationen zu Betrug und Internet, die sich gut ausdrucken und weitergeben lassen.
- Polizei: 117 im Notfall, sonst der Polizeiposten in Ihrer Gemeinde. Manche Kantonspolizeien halten Vorträge für Seniorinnen und Senioren.
- Ihre Bank: Sie kennt die aktuellen Maschen oft am besten und will lieber einmal zu viel angerufen werden.
Kurse zu Handy, Tablet und Internet gibt es ausserdem bei Pro Senectute, in vielen Kantonen sogar mehrmals im Jahr. So ein Kurs ist übrigens nicht nur lehrreich: Man sitzt neben Gleichaltrigen, die dieselben Fragen haben, und manchmal wird aus dem Kurs ein gemeinsamer Kaffee.
So schützen Sie sich im Alltag
Die meisten Schutzmassnahmen kosten nichts und brauchen nur einmal eine halbe Stunde, am besten mit einer geduldigen Hilfe aus Familie oder Bekanntenkreis daneben.

- Updates installieren: Handy, Tablet und Computer melden sich, wenn eine neue Version bereit ist. Nicht wegklicken, sondern durchführen.
- Gute Passwörter: für jedes Konto ein anderes, lieber ein langer Satz als ein kurzes Wort. Ein Notizbüchlein in der Schublade zu Hause ist sicherer als dasselbe Passwort überall.
- Zwei Schritte beim Login: Wo es angeboten wird, die Bestätigung per App oder SMS einschalten. Den Code geben Sie nie an jemanden weiter.
- WhatsApp absichern: In den Einstellungen die Bestätigung in zwei Schritten aktivieren, damit niemand Ihr Konto übernehmen kann.
- Familien-Codewort: Ein Wort, das nur die Familie kennt, beendet jeden Schockanruf in Sekunden.
- Weniger teilen: Geburtsdatum, Wohnadresse und Ferienpläne gehören nicht öffentlich ins Netz.
Wer gerade erst mit dem Smartphone anfängt, findet Hilfe im Beitrag Das Smartphone, ein Segen und eine Auswahl nützlicher Programme unter Die besten Apps für Rentner.
Was Leserinnen und Leser fragen
Welche Betrugsmasche ist gerade aktuell?
Die Varianten wechseln laufend, das Grundmuster nicht. Derzeit warnen die Behörden unter anderem vor gefälschten Login-Seiten von Banken, übernommenen WhatsApp-Konten und Fake-Shops mit unrealistischen Rabatten. Die aktuellsten Warnungen finden Sie auf cybercrimepolice.ch und beim BACS.
Welche Betrugsmasche ist die häufigste?
Feste Zahlen nennen wir hier nicht, weil sie sich von Jahr zu Jahr verschieben. Im Alltag begegnen einem am häufigsten Phishing-Mails und falsche SMS, etwa angebliche Paketnachrichten. Sie kommen massenhaft, darum lohnt es sich besonders, sie sicher zu erkennen.
Wie erkenne ich Betrug im Internet?
An Zeitdruck, an der Frage nach Geld oder Zugangsdaten, an der Bitte um Geheimhaltung, an ungewöhnlichen Zahlungswegen wie Geschenkkarten oder Krypto und an Absendern, die nicht ganz stimmen. Treffen zwei dieser Punkte zu, ist Vorsicht angesagt.
Wie bekomme ich mein Geld zurück, wenn ich online betrogen wurde?
Rufen Sie sofort Ihre Bank oder Ihren Kartenherausgeber an. Je früher, desto eher lässt sich eine Zahlung vielleicht noch stoppen oder zurückfordern. Erstatten Sie danach Anzeige bei der Polizei. Eine Garantie gibt es leider nicht, und Angebote, die gegen Gebühr Geld «zurückholen», sind oft selbst Betrug.
Lohnt sich eine Anzeige, auch wenn der Betrag klein ist?
Ja. Jede Anzeige hilft der Polizei, Täter und Konten zu verknüpfen, und Ihre Bank oder Versicherung verlangt oft einen Nachweis. Für die Meldung beim BACS reicht das Online-Formular.
Ist Online-Dating für Seniorinnen und Senioren sicher?
Mit den richtigen Regeln ja: eine seriöse Partnerbörse wählen, zuerst im Chat der Plattform schreiben, früh per Video telefonieren, beim ersten Treffen einen öffentlichen Ort wählen und nie Geld schicken. Welche Angebote auch gratis etwas taugen, zeigt unsere Übersicht Singlebörsen für Senioren kostenlos.
