11. April 2019

Hoppla Nr. 3 - Schwindeleien im Internet

von michael

Das Internet ist ohne Zweifel ein Segen für die Menschheit! Der technische Fortschritt erlaubt uns den Globalismus ins Haus zu holen. Mit ein paar einfachen Schritten können Sie sich über alle Erungenschaften der Menschheit informieren. Mit Google und Wikipedia ist es auch möglich alles Wissen auf den eigenen Bildschirm zu stellen. Aus der Studienzeit habe ich viele Ordner wie einen Augapfel behütet, man weiss ja nie, ob man nochmal etwas nachschauen muss, um „a jour“ zu bleiben? Vergessen Sie es! Die erwähnten Plattformen informieren Sie über Alles und das in aktueller Form.

Trotzdem sei Vorsicht geboten!

So gross die Vorteile auch sein mögen, birgt das Internet aber auch seine Gefahren. Es ist wie im Krieg, ein ständiger Kampf von Abwehr gegen Angriff, versucht jede Seite Oberhand zu gewinnen. Oder Programmierer gegen Hacker, um beim Computer zu bleiben. So versuchen auch Kriminelle ihr Unwesen zu treiben, meist aus Gier- und Profitgründen. Ein paar Beispiele:

Plünderung Ihres Bankkontos

Seien Sie vorsichtig und restrikttiv bei der Abgabe von persönlichen Daten. Oft ist es bereits vorgekommen, dass Konti mit diesen Daten geplündert wurden. Banken sind in der Regel gut versichert, zum Vorteil ihrer Kunden und ermitteln sehr oft, den unverhofften Geldabheber. Melden Sie so einen Schaden sofort, dann kann die Bank schnell und erfolgreich handeln!

Das Geschäft mit dem anderen Geschlecht

Ist in letzter Zeit sehr aktuell und nimmt skurille Formen an. Da bieten sich Frauen, meist aus Russland, an mit wunderschönen Bildern, die jede Miss World neidisch werden lässt. Zum Teil auch pornografisch und ich bezweifle, ob diese Fotos immer echt sind!?! Dazu ein rührender Lebenslauf, dass einem das Wasser im Munde zusammenläuft. Wenn Sie darauf antworten, kommen Sie bald einmal an den Punkt, wo Sie gebeten werden Geld zu senden für Visum, Hotel + Aufenthalt. Machen Sie das in keinem Fall, denn dann sehen Sie Ihre Traumfrau nie und hören auch nichts mehr von Ihr!

Sie werden Teilhaber eines Millionengewinns

Wie angenehm, wenn Sie ein Gewinner eines Riesengewinnes, aus sozialen Gründen daran teilhaben lässt. Sie bedanken sich höflicherweise, dann folgt gleich einmal ein Mail, wo man Sie auffordert eine Gebühr oder Steuer zu bezahlen, die man „logischerweise“ nicht vom Gewinn abziehen kann!?  Ich habe schon Fälle erlebt, wo man die Glaubwürdigkeit mit einem Schreiben der Königin von England beweisen wollte. Sie bezahlen also die Gebühr z.B. 900.- Euro + 100 andere Gutgläubige machen dasselbe, dann stecken diese Halunken 90 000.- Euro in die eigene Tasche – und Sie hören garantiert nichts mehr.

Ferientester – ein Leben lang Gratisferien!

Neulich erreichte mich solch ein Angebot aus dem Kanton Zug. Neugierig, wie ich nun einmal bin, wollte ich mehr über das lukrative Angebot wissen. Auch hier kam gleich einmal eine Rechnung (einmalige Bearbeitungsgebühr von 450.- CHF) und bald darauf eine Mahnung mit der Androhung einer Betreibung. Ich habe den Vorgang an das BAKOM (Bundesamt für Kommunikation) weitergeleitet. Nicht einmal eine Woche ging es, bis mir das BAKOM in einem sehr kompetenten Brief mitteilte, dass diese Firma von Amteswegen gelöscht wurde, also inexistent sei!

Melden Sie also ungeniert solche Fälle! Leider bleibt zu erwarten, dass sich die Fälle häufen.

Die zum Teil äusserst intelligenten Verbrechen, kommen auf immer neue, skurillere Ideen.

Kommen Sie möglichst unbeschadet, durch die böse Welt der Informatik!

Michael Schillmeier, Oberhelfenschwil, 11. April 2019

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